Feuereinwirkung, k., auf die Gesteine. Je nach ihrer inneren Beschaffenheit verändern sich die Steine beim Brennen u. Glühen mehr od. weniger; entweder entfärben sie sich od. werden anders gefärbt, sinken in einzelnen Theilen zusammen, wodurch die Poren größer werden, od. einzelne Theile quellen auf und drängen andere heraus. Infolge dessen werden einzelne Gesteine, wie z. B. Granit, Sandstein, Grünsteinporphyr re., durch das Feuer härter, spröder und später, bei eintretender Abkühlung, körnig, schalig od. rissig; andere, darunter bes. viele Thongattungen, werden bei geringer Hitze rissig, durch sehr starke Hitze erweicht. In flüssigen Zustand durch Schmelzung gebracht, bekommen die meisten Gesteine die Schlacken- und Lavenform. Steht ein durch Hitze erweichtes kieselhaltiges Gestein in Berührung mit kalkigen, so entsteht Zusammenfließen beider Gesteine durch deren chemische Aufeinanderwirkung auf den Grenzen, und gegenseitige Durchdringung. Verschiedene Mineralindividuen bildeten sich durch ähnliche Prozesse unter sehr starkem Druck im Innern des Erdkörpers, je nach der chemischen Beschaffenheit der Gesteine, z. B. Granat, Vesuvian, Augit, Hornblende u. a. m.; man nennt diese Gesteine daher Kontaktbildungen. Ceueresse, f., s. Esse und die daselbst angezogenen Art.