Firnißstederei, k. Bei dem Sieden des Leinöls zuFirniß muß man sich sehr hüten, daß das Leinöl sich nicht selbst entzünde und eine Explosion herbeiführe. In größeren Städten giebt es daher oft besondere kleine, weit abgesonderte Gebäude, lediglich zum Sieden des Oels, Theers etc.; sie enthalten einen großen, weiten Raum, mit schweren, dicken Wänden u. sehr luftigem Dachwerk.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 334Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei