Freudenfahne, k., eine Fahne von glänzender Farbe, wurde im Mittelalter allgemein, wird noch jetzt hier und da bei Leichenbegängnissen hoher Personen zwischen dem Freuden⸗ und Trauerpferd getragen, um anzudeuten, daß man mit dem Verlust des Verstorbenen alle Freuden zu Grabe trägt. Freuden⸗ u. Trauerpferde sind mit Rittern in entsprechenden Rüstungen besetzt.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 375Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei