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TechnikBau-Lexikon 1881

Gareisen, n., 1. frz. verge d'essai, engl. trial-rod, nennt man eine Eisenstange, mit welcher man beim Garmachen des Kupfers in die geschmolzene Kupfermasse eintaucht, um aus der Beschaffenheit des Kupferspans, welcher, nach dem Herausziehen der Eisenstange aus der flüssigen Masse, an dem Eisen haften bleibt, den Grad der Gare des Kupfers zu beurtheilen. — 2. Auch versteht man unter G. das gare Roheisen; s. d. Art. Eisen.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 397Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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