FeedGarvehaus
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Garvehaus, u. s. v. w. Sakristei 9 d.). Gus, n., frz. gaz, m., engl. gas. Mit W Namen G. bezeichnet man jeden luft förmigen Körper. Die Gase sind elastisch flüssige Körper u. unterscheiden sich von den tropfbar flüssigen nur dadurch, daß die Gastheilchen eine viel größere Bewegbarkeit besitzen, und daß die Zusammendrückbarkeit eine bei weitem stärkere ist als bei den Flüssigkeiten. Man unterscheidetzwei Haupttlassen von Gasarten: a) permanente, d. h. solche G.e, welche durch keinen bis jetzt hervorgebrachten Grad von Druck od. Abkühlung weit unter 0e den flüssigen od. festen Zustand annehmen; solche sind: Sauerstoff, Stickstoff (Hauptbestandtheile der Luft), Wasserstoff, Sumpfgas, Kohlenoxydgas etc. b) Coéêreible oder solche Gase, welche durch Druck oder Abkühlung oder beide Mittel zugleich in den tropfbar flüssigen oder festen Zustand übergeführt werden können; dahin gehören: Kohlensäure, schweflige Säure, Salzsäuregas, Ammoniakgas etc. Im gewöhnlichen Leben bezeichnet man mit Gas das Leuchtgas, d. h. dasjenige Gasgemenge, welches bei der. trocknen Destillation von Steinkohle, Holz, Torf re. gewonnen wird u. als Beleuchtungsmaterial dient.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 401Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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