FeedWetzschiefer
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Wetzschiefer, m., auch Velstein, hirschhornstein, Novaculit, Schleifstein genannt, frz. scbiste m. Coticule, engl. vrhetstone, Thonschiefer (s. d.) von unvollkommenem Schiefergefüge u. splitterigem Bruch, hat keine beträchtliche Härte, eignet sich jedoch wegen seines feinen Kornes sehr gut zum Schleifen, Wetzen, Abziehen von Messern, zu Farbenplattenläufern etc.; das Gestein, meist grünlichgrau oder gelb gefärbt, enthält manchmal Quarzadern, die schädlich sind, während ganz fein vertheilte Quarzkörner es etwas härter machen, ohne seiner Nutzbarkeit zu schaden; s. auch d. Art. Lagerung k.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 477Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

Auf derselben Druckseite 12

Ähnliche Artikel 6

Mehr aus Naturlehre 6