Gegenwinkel, m., nennt man bei zwei geraden Linien AB und CD (Fig. 1839), welche von einer dritten Geraden FG durchschnitten werden, zwei von den acht entstehenden Winkeln, welche bei verschiedenen Scheiteln auf derselben Seite der durchschneidenden Linie liegen und deren Winkelebene ebenfalls gleich gerichtet ist; so sind und s, ferner 5 und od. Yund n, sowie d und 9. Päre von Gegenwinkeln. Man nennt die vier Winkel Y, 5, s, Tauch innerhalb liegende Winkel, u. die vier Winkel , n, HDaußer halb liegende Winkel. Zuweilen werden, jedoch nicht passend, DELBERG O Universitatsbib ren, ß einen äußeren dem werden y und d oder — 6 winkel, und und HA, Su. sinnere Wechsel- und näußere Wechselwinkel genannt. Sind die beiden Linien AB u. 3 OD parallel, so sind je zwei zusammengehörige G. (ein innerer und ein wie die inneren u. auch die Zu Art. Gegendoimtel. äußeren Wechselwinkel, während die Summe eines Pares innerer oder äußerer Winkel (falsch eines Päres innerer oder äußerer G.) zwei Rechte beträgt. Umgetehrt, wenn bei zwei Geraden einer und derselben Ebene, die von einer dritten geschnitten werden, ein Pär der G. oder ein Pãär der äußeren Winkel zwei Rechte betragen, so sind diese zwei geraden Linien parallel.