Gelberde, k. frz. argile f. ocreuse, jaune graphique, engl. yvellow earth (Mineral.), erscheint in Lagern in jüngeren Kalkgebirgen; Gefüge derb, Bruch feinerdig, enthält namentlich Kieselerde, Eisenoxyd, Thonerde u. Wasser; ist sehr weich, hat wenig glänzenden Strich, wiegt 2¼½. klebt an der Zunge, brennt sich roth, färbt, wird zum Anstrich von Holzwerku. Leder gebraucht; s. auch d. Art. Ocher.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 413Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei