Genius, Schutzgeist, m. Die Schutzgeister für einzelne Personen, eine rein italische Vorstellung, werden abgebildet mit verhülltem Haupt (Unsichtbarkeit), mit der Toga bekleidet, Füllhorn und Patera haltend; Orts⸗ und Hausgenien hingegen auch als Schlangen, Früchte verzehrend; s. d. Art. Dämon und Engel. Der G. des Christenthums ist darzustellen mit Kreuz und Schild. Genlese, Gentese, 8., altengl., s. v. w. Feathering; s. d. Art. Nase.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 416Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei