Feedgleichförmig
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

gleichförmig, adj., frz. uniforme (homogene), engl. uniform, heißen 1. zwei Gegenstände, die gleiche Form haben; sie brauchen dabei nicht gleichwerthig zu sein; so kann man auch ähnliche Figuren gleichförmig nennen. — 2. Ueber diegleichförmige Bewegung, sowie über die gleichförmig beschleunigte u. gleichförmig verzögerte Bewegung s. d. Art. Bewegung. — 3. Ueber den [gleichförmigen Beharrungszustand bei Maschinen, den man auch den gleichförmigen Fortgang nennen kann, s. d. Art. Beharrungszustand. — 4. Vergl. d. Art. Dichtigkeit. Oleichheit, f., frz. égalité f., engl. equality, ist die Eigenschaft des Gleichseins. Sie bildet einen besonderen Fall bei der Vergleichung gleichartiger Größen und steht der Ungleichheit gegenüber, von welcher letzteren man, wenn von Quantitäten verschiedener Einheiten, wie z. B. Fußen und Pfunden, die Rede ist, nur aus Ungenauigkeit spricht. Im Fall der Gleichartigkeit der Größen bei verschiedenen Quantitäten derselben ist die eine Größe entweder größer oder kleiner als die andere. Die Identität setzt auch noch ULebereinstimmung in den einzelnen Theilen der mit einander verglichenen Größen voraus, was die G. nicht nothwendig verlangt. Die Identität schließt daher die G. ein und bildet einen höheren Grad derselben. Vgl. auch über die Identität analytischer Größen d. Art.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 468Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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