Grundebene, k., 1. so heißt in der darstellenden Geometrie jede der beiden senkrecht auf einander stehend gedachten Ebenen, auf welche projizirt wird. Der gemeinothek Heidelberg DFC schaftliche Durchschnitt der beiden Grundebenen, die selbst als horizontale und vertikale unterschieden werden, heißt die Projektionsachse oder auch kurz die Achse d (frz. lgne de terre). Bei der Zeichnung auf dem Papier ist der vertikalen Grundebene die Lage gegeben, welche sie haben würde, wenn man sie um 90 um die Achse drehen un würde, so daß sie in die Verbreitung der horizontalen Grundebene fiele. Die Projektion eines räumlichen Ge-ft bildes auf der horizontalen Grundebene heißt die Hori⸗ d zontalprojektion, und die auf der vertikalen Grundebene die Vertikalprojektion dieses Gebildes. Eine gerade Linie schneidet im allgemeinen jede der beiden 6 Grundebenen in einem Punkt, welcher Grundschnitt oder Spur der geraden Linie heißt, u. je nach der Grundebene, auf welcher er liegt, als horizontale oder vertikale Spur unterschieden wird. Vergl. auch im Art. Geometrie das über die Projektionslehre und über die darstellende Geometrie Gesagte. — 2. (Kriegsb.) s. v. w. Ver-i gleichsebene. rundeisen, n., frz. sonde, f., s. v. w. Senkblei. 2. (Bildh., Steinm.) Ciselireisen, zu Bearbeitung der Grundflächen für Ornamente.