FeedFruchtschuppen
PflanzenreichBrockhaus 1882

Fruchtschuppen nennt man in der Botanik die Carpelle oder Fruchtblätter der Gymnospermen, hauptsächlich die der Coniferen, welche an der Bildung der weiblichen Blüten und Fruchtstände dieser Pflanzen teilnehmen und auf denen die Samenknospen entstehen. (S. Gymnospermen und Nadelhölzer.) Fruchtsirupe werden die durch Kochen verdickten und mit Zucker versetzten sirupartigen Säfte säuerlicher und aromatischer Früchte genannt, die das eigentümliche angenehme Arom der Frucht besitzen und sich deshalb zu labenden Getränken, Erfrischungen (. B. Eis), sowie zu geschmackverbessernden Ingredienzen bei Arzneien eignen. Die bekanntesten F. sind der Himbeersaft, der Kirschsaft, der Johannisbeersaft. In der Medizin spielt auch der Orangenschalensirup (Sirupus corticum Aurantiorum) eine große Rolle.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 386Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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