Fulgentius Ferrandus, Diakon zu Karthago im 6. Jahrh., lebte, unter dem Vandalenkönig Thrasamund aus Afrika verbannt, mit seinem Freunde Fulgentius von Ruspe in mönchischer Zurückgezogenheit auf Sardinien, bis er 523 nach Karthago zurückkehren durfte. Hier ist er Luhlrehen lich vor 547 gestorben. Von seinen zahlreichen Schriften verdienen Erwähnung ein Sendschreiben zu Gunsten der sog. drei Kapitel (s. Dreikapitelstreit) und die Breviatio canonumo, eine um 540 zusammengestellte, 232 Nummern umfassende Sammlung aller in Nordafrika gültigen Bestimmungen griech. und afrik. Synoden. „Fulgentius von Ruspe, Bischof von Ruspe in Nordafrika, geb. 468 in Telepta, erhielt früh das Amt eines Prokurators in seiner Vaterstadt, trat aber dann in ein Kloster und ward 508 zum Bischof von Ruspe gewählt. Unter dem arianischen Vandalenkönig Thrasamund wurde F. nach Sardinien verbannt und durfte erst 523 nach Afrika zurückkehren. Er starb 1. Jan. 533. In zahlreichen Schriften hat sich F. an den dogmatischen Kämpfen der Zeit beteiligt, besonders an der Bekämpfung des Arianismus und des Semipelagianismus. Cuigurat altital. Stadt, jetzt Foligno (s. d.). ulguration (lat.), Blitzen, Wetterleuchten; auch Silberblickfulgural, auf den Blitz bezüglich.