Geigenharz, s. Kolophonium. fvierform, welches auch durch Tasten zum Tönen gebracht wird. Schon die alte Dreh-oder Radleier ver1 —1 etwas Derartiges. Ein kunstvolleres G. kon3 struirte Hans Heyden in Nürnberg, das als Nürnnbergisch Geigenwerko berühmt wurde, ohne weitere t. Verbreitung zu finden. Nicht besser erging es ähne lichen Versuchen des 18. und 19. Jahrh., unter denen „Hohlfelds Bogenklavier (Berl. 1754) als beson⸗ §ders bemerkenswert zu nennen ist. Sämtliche Prondukte dieser Art sind fruchtlose Experimentegeblieben, 3 weil sie zwei Vortragsweisen zu verbinden suchten, es die zu verschmelzen ein innerer Widerspruch ist.
Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 681Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei