Geraniaeeen (Geraniacéae), Storch⸗ oder Kranichschnabelgewächse, Pflanzenfamilie aus der Gruppe der Dikotyledonen. Man kennt gegen 700 Arten, die vorzugsweise in den gemäßigten Zonen wachsen; die Mehrzahl derselben findet sich in Südafrika. Es sind meist krautartige Pflan0 oder Halbsträucher, seltener Sträucher, einige aben windende Stengel. Die Blüten derselben ind in der Regel groß und lebhaft gefärbt, sie ind stets zwitterig und bestehen aus fünf Kelchlättern und fünf Blumenblättern, die einander gleich oder von verschiedener Gestalt und stark zweilippig angeordnet sind, zehn Staubgefäßen, die bei einigen Arten frei, bei den meisten dagegen miteinander verwachsen sind, und einen meist fünffächerien u erait uu welcher fünf Narben trägt. Die Fru t zerfällt nach der Reife bei den meisten Arten in fünf Teilfrüchtchen, die mit langen Grannen versehen sind. Diese Grannen sind gewöhnlich spiralförmig oder schraubenlinig gekrümmt, aber nur im trockenen Zustande, beim Benetzen mit Wasser rollen sie sich auf. Von den G. werden viele Arten als Zierpflanzen gezogen, so hauptsächlich aus den Gattungen Erodium, Geranium, Pelargonium. (S. die speziellen Artikel). Neuerdings rechnen einige Botaniker auch die Familien der Oxalideen (s. d.) und Balsamineen (s. d.) unter die G., doch weichen diese in mehrern Punkten von den G. ab.