FeedGeschmeidigkeit
NaturlehreBrockhaus 1882

Geschmeidigkeit nennt man die Eigenschaft der Mineralien, daß jede durch eine Stahlspitze, Zuis oder ein Messer bewirkte Unterbrechung des usammenhangs genau nur so weit stattfindet, als das Instrument eingedrungen ist, dabei weder Splitter noch Pulver entstehen, sondern die abgetrennten Teile ihren Zusammenhang behaupten, wie dies z. B. beim Silberglanz, Hornsilber, gediegenen Silber und Kupfer der Fall ist.

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 875Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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