FeedGesicht
TechnikBrockhaus 1882

Gesicht heißt sowohl das Sehvermögen als das Antlitz. Der Sinn des G. vermittelt uns die Empfindungen des Lichts und räumliche Wahrnehmungen. Erstere können wir nur durch diesen Sinn erhalten, letztere auch durch den Tastsinn und in geringem Maße auch durch das Gehör. Das Werkzeug oder Organ des G. ist das Auge, der Sehnerv, welcher sich in der Netzhaut des Auges ausbreitet, und derjenige Teil des Gehirns, in welchem der Sehnerv entspringt. Man kann an diesem Organ des G. drei besondere Apparate unterscheiden, welche sich sozusagen in die Arbeit teilen: ½ den optischen Apparat, welcher das Licht zweckmäßig leitet, 2) den nervösen Apparat, welcher das Licht zur Empfindung, zum Bewußtsein bringt, 3) den Bewegungsapparat, welcher den Augen die für jeden Einzelfall des Gebrauchs zweckmäßigste Stellung gibt. (S. Accommodationsvermögen, Auge, Sehen.)

Brockhaus’ Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie13. Aufl., Leipzig: Brockhaus 1882–1887 · Bd. 7, S. 907Scan: Polnische Nationalbibliothek (Polona) · gemeinfrei

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