Feedhaus aus. Eine Thüre
Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

haus aus. Eine Thüre, mit Sitzen zur Seite, führt entweder direkt von der Straße oder durch ein die Stelle der area einnehmendes Gärtchen, oder endlich durch eine vor dem ganzen H. sich hinziehende Halle (Laube) in eine große Halle, zu deren Seiten sich seltener Wohnzimmer, etwa für den Hausmeister, häufiger Kaufläden, oft mit darüber entresolartig angebrachten Kontorlokalen (Dunke) und andere Geschäftslokale befinden. Von hier führt die Treppe, in den überwiegend meisten Fällen eine Wendeltreppe, ins Obergeschoß und eine Thüre in den Hof, um den sich Werkstätte, Waschhaus, Stallungen und andere Gewerbs⸗ und Wirthschaftsräume reihen. Das obere Geschoß enthält eine meist schmale, aber sehr tiefe Prunkhalle mit dem im Norden an Stelle der Loggia getretenen Erker und ein pär Nebenzimmer, nach dem Hof heraus eine Gallerie, oft auch eine lange, nicht sehr tiefe Bankethalle, die Küche und Zubehör. Miethhäuser und die in den Hintergassen liegenden Häuser der Hintersassen hatten eine etwas kleinere

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 15Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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