Jobent-nail, s., engl., der große Schloßnagel. Zoch, v., 1. pl. Zoche, frz. Palée, f., engl. pile-wor! (Brückenb.), in Bayern und Tirol auch Ans genannt, Ge stell von senkrechten Pfählen (Jochpfählen), welche obe durch ein Zuerholz(Jochträger) vereinigt sind; s. Weitere in d. Art. Brücke. — 2. s. Bock II. — 3. Pl. Jöcher frz. porteuse, engl. long- piece (Bergb.), bei der Ver HEIDELBERG O Universitats zimmerung eines Schachtes die zur Bierung gehörigen langen Hölzer, welche auf die Heidehölzer oder Stempel krame, s. v. w. Schachtgerinne; verlorenes J., srz. fauxcadre, engl. false frame, temporary frame, dasselbe beim Schachtbau in schlechtem Boden; s. d. Art. Grubenbau. — 4. Jede einzelne, sich wiederholende Abtheilung eines langen Bauwerks, so bei Brücken jeder Bogen mit dazu gehörigen Pfeilern, bei Fagaden (frz. baie, bee, f., engl. bay) das Stück von einem Pfeilermittel zum andern (Fig. 2241): ein Joch vom Münster zu Worms (ogl. Fig. 1759 u. 1762). Im Innern langer gewölbter Räume heißt J., frz. kravée, engl. cCompartment, lat. trabata, trabea, die Abtheilung zwischen zwei Quergurten, s. Fig. 2242: ein J. der Abbaye des Dames zu Caën; vgl. auch d. Art. Baye und Fig. 1763. — 5. Bei Zimmerarbeiten s. v. w. Gebind oder Gespärre, bei Hängewerkskonstruktionen s. d. Art. Bock II., Hängebock, Hängewerk. — 6. Einzelnes Lichte eines mehrtheiligen Fensters; s. Baye. — 7. J. der Kolbenstange (Dampfm), s. v. w. Kreuzkopf.