Kanalhetzung, f. s. im Art. Heizung. Diese Heizung wendeten schon die alten Römer für ihre Bäder an. Bei Bädern, Treibhäusern und ähnlichen Einrichtungen wird sie noch jetzt vielfach angewendet. Die in einem Ofen oder siothek Heidelberg in einem darüber befindlichen Wasser-oder Dampfkessel b erzeugten heißen Gase oder Dämpfe werden durch ein System von Kanälen unter dem Fußboden hingeführt, woe sie ihre Wärme an das Lokal abgeben, um dann in den Schornstein zu entweichen. Der Ofen für eine solche K. ist von den Stubenöfen nur durch die Lage gegen das Zim-t mer verschieden, nämlich insofern der Feuerraum ktiefer als dieses liegt, damit sich das Rauchrohr, von dem die Kanäle nicht verschieden sind, in den Fußboden verlegen läßt, als in einen Ort, von wo aus die Heizung zweckmäßiger von statten geht. Dabei ist zu bemerken, daß namentlich beim Heizraum die Ableitung der Wärme an die Umgebung so vollständig als möglich vermieden werden muß; . d. Art. Luftheizung und Heizung. KRuanölirung, k, auch Kannelirung geschrieben, s. Canälirung und Cannelure.