Käsekitt, m., auch Quarkleim, Zimmermannsleim genannt, dient zum Kitten von Holz und Stein, auch zum Verstreichen der Fugen und Astlöcher des Holzes. Quark oder junger, süßer Käse wird auf einem Reibstein mit ungelöschtem Kalk zusammengerührt, bis man einen zähen Teig erlangt, der dann schnell verwendet werden muß. Man pflegt auch wohl den Quark vorher in warmem Wasser zu lösen, doch ist dies weder nöthig noch rathsam.! Neuerdings kommt Käsekittpulver in den Handel. Vgl. übrigens d. Art. Matz. RKasematte, Cascmatte, k., frz. und engl. casemate, f. (Kriegsb.), bombenfestes Gewölbe unter Festungswerken, zu Aufstellung von Geschützen, Aufbewahrung von Munition, Lebensmitteln etc. Um das Einstürzen der Gewölbebei Beschießung zu verhüten, stützt man sie nicht direkt auf Futtermauern, sondern auf verlängerte Strebepfeiler denselben. Zum Abzug des Pulverrauches läßt man bewaffnete, d. h. mit Geschütz versehene Kin womöglich hinten offen. Neuerdings belegt man die Mauern mit Eisenplatten, konstruirt wohl auch die ganze K. aus schmiedeeisernen Platten, Kasemattenschilden; dabei empfiehlt sich das Ahrunden der eisernen Schilde, sowie der Decken eiserner bedeckter Geschützstände, um anschlagende Projektile abzulenken oder doch ihre Wirkung zu