Kobalierz, n. franz. mine f. de Cobalt, engl. Cobaltore, welches sich in der Natur findet und zu Bereitung der Kobaltfarben bergmännisch gewonnen wird, ist: der Speiskobalt oder Kobaltspiegel (Arsenitkobalt) (COAg), Glanz. nobalt oder Kobaltglanz, frz. Cobalt gris, cobaltine, engl. Erdhobalt (Kobaltoxydul mit Eisenoxyd, CsO, Fe. O3), vergl. auch d. Art. Erdkobalt; Kobaltarsenkies; Aobaltnies, frz. Koboldine, linnéite f. cobalt sulfuré, engl. cobalt-Bobaltfarbe, k. Die besonders gebräuchlichen sind das gewöhnliche Kobaltblau, Kobaltglas, franz. bleu, m., de cobalt, engl. cobalt-hlue, oder Smalte, franz. smalte, im unreinen Zustand auch Safflor oder Zaffer, franz. sakre, carthame, genannt, als Königsblau, Smalte, Eschel, Neublau etc. in den Handel kommend; ferner ist zu erwähnen Theuardsblau od. Kobalt-Allramarin, frz. bleu de Thénard, welches aus Thonerde und Kobaltoxydul besteht und das aus Zinkoxyd und Kobaltoxydul bestehende Rinmannagrün, s. übr. d. Art. Blau und Grün.