Kupferlegirung, k., Verbindung des Kupfers mit anderen Metallen. Von diesen Verbindungen, gewöhnlich durch Zusammenschmelzen erhalten, sind die wichtigsten: 1. sogenanntes Weißkupfer oder weißer Tombak, erhalten durch Glühen eines Gemenges von Kupfer, arseniger Säure und schwarzem Fluß. — 2. Legirung von Aupfer u. Zinn, s. d. Art. Bronze u. Glockengut. — 3. Legirung des Kupfers mit Zink, s. d. Art. Messing. — 4. Verbindung des Rupfers mit Hilber, in bestimmten Verhältnissen als Münz. metall verwendet. — 5. Legirung von Kupfer mit Nickel u. Zink, s. d. Art. Argentan. Aupferloth, v., frz. soudure de cuivre, engl. coppersoIder, s. d. Art. Loth. Eupfernickel, m., s. d. Art. Nickel. „Eupferoryd, n., frz. peroxyde m. de cuivre, engl. peroxyd ofcopper, OuO, kommt in der Natur als Kupferschwärze, als Anflug auf Kupferkiesen, als schwarzes Pulver vor, und ist schmelzbar. Durch Kohle, Wasserstoff wird es zu metallischem Kupfer, als Hydrat durch einige organische Substanzen zu Kupferoxydul reduzirt. Als Hhdrat löst es sich in Ammoniak mit schöner blauer Farbe. Es ist eine starke Base und bildet mit Säuren die Kupfer⸗ „orydsalze. Das Kupferorydul, franz. o. Oxydulé, engl. protoxyd ofc., wird zum Bronziren kupferner Geräthe benutzt, indem man die letzteren mit einem Gemenge von Eisenoxyd und Wasser überstreicht und dann erhitzt. Den „Glasflüssen giebt das Kupferoxydul eine intensiv rothe Färbung (. d. Art. Ueberfangglas); in der Natur kommt es als Rothkupfererz, Kupferröthe und als Ziegelerz vor.