Lebensbaum, m. (Bot.), 1. abendländischen (Thuja oceidentalis, Chamaecyparis sphaeroidea, Fam. Coniferae), in Nordamerika als Nutzholz geschätzt, besonders zu Pfahlwerk; bei uns wird der L. gern auf Gräbern und in Parkanlagen angepflanzt; — 2. japanischer (Thujopsis delebrata, Fam. Zapfenfrüchtler), giebt eins der gewöhnlichsten Nutzhölzer Japans. Das Holz ist von beiden Sorten gelbröthlich, fein, langfaserig u. leicht, sehr dauerhaft in dem Wasser, in der Luft und unter der Erde, dem Wurmfraß nicht ausgesetzt, fault schwer, läßt sich poliren. Wird zu allerlei Arbeiten verwendet.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 272Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei