FeedWalnußbaum
PflanzenreichBau-Lexikon 1881

Walnußbaum, m. (Bot.), srz. noitier, m., engl. walaus Persien, bei uns vielfach kultivirt. Das Holz alter Stämme ist dunkelbraun, hart, zu Schreiner⸗ u. Drechslerarbeit alsunser bestes Nutzholz gesucht. Es wirftsich nicht, quillt in der Nässe nicht u. läßt sich, ohne zu platzen, nach jeder Richtung durchbohren. Die Bäume müssen vor dem Eintritt des Saftes gehauen und sofort zu Bretern und Bohlen geschnitten, danach trocken aufbewahrt werden. Sehr schön sehen die Maserstücke aus, die sich am Ursprung der Wurzel und Aeste befinden. Von erfrorenen Bäumen ist das Holz grünlich und ohne besonderen Werth. Die grünen Nußschalen dienen zum Braunfärben. — Der schwarze W. (Juglans nigra) ist in Nordamerika einheimisch, besitzt ein vortreffliches Holz, das anfänglich weiß ist und später schwarz wird. Vgl. Nußbaumholz u. Holzarten; walnußbaumfarbiger Anstrich, s. d. Art. Imitation.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 443Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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