Marinoputz, m. 3. Th. feines, weißes Marmormehl und 1 Th. durchsiebter Kalk werden in 2 Lagen, à 3 Mm. stark, aufgetragen, die oberste Lage abgezogen, gefilzt, mit Eisenkellen von 17—22 em. Länge u. 7—10 Cm. Breite geglättet und dann mit Gußstahlkellen von 12 em. Länge, 5 em. Breite u. 7—12 m. Stärke, bis zu 35 R. erhitzt, polirt; s. auch marmorino.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 332Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei