Maschinenformerei, k., für Ziegel; s. d. Art. Formen III. 1. b. und Ziegelfabrikation. Meist verwendet man hierbei Mas schinen, welche ein fortlaufendes Band von Thon erzeugen, dessen Dicke der Dicke des Backsteins, dessen Breite seiner Länge gleichkommt, um dasselbe in Stücke von der Breite eines Backsteins zu zerschneiden. Die Manipulation hat mit der Verfertigung von Nudeln und mit dem Ziehen von Draht, indem ein Cylinder den Thon von der Thonreinigungsmaschine empfängt und der Kolben des Cylinders den Inhalt gewaltsam durch eine Oeffnung preßt; das hervorquellende Band geht erst durch Walzenpare 2e., um seine Form nachzubessern, wird von einer horizon talen Unterlage aufgenommen u, durch auf⸗ und niedergehende Drähte zerschnitten.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 337Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei