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BaukunstBau-Lexikon 1881

Merovingerbauten, franz. architecture latine de Ia Gaule mérovingienne. Die unter den Merovingern (469—750) errichteten Bauten bilden den Uebergang von dem römischen und lateinischen Stil zu der Karolingischen Bauweise und somit zu dem romanischen Stil in seiner nordischen Modifikation. Schon 287 zwang eine Schär Franken die Römer, ihnen Wohnsitze in Gallien in der Gegend von Cambray anzuweisen. Später drangen mehrere Stämme der Franken in Gallien ein, von denen der salische Stamm sich eine Hegemonie über die anderen aneignete. Schon im Anfang des 5. Jahrh. (um 410) baute Bischof Honoratus von Arles das Kloster auf der Insel St. Honorat, Cassian eines in Marseille. Childerich I.,

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 389Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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