Metallsandeement, m. (Maur.). Eine Mischung aus Liaskalk und gepulverter Kupferschlacke (vorzugsweise solcher, welche Eisen und Zink, Kieselerde u. Arsenik enthält). Er eignet sich sehr gut zu Wasserbauten, wird auch zu Stuck, Metallsandstuck, an Mauern und Verzierungen, sowie als Unterlage für Freskomalerei angewendet; hat auch ohne Anstrich schöne Farbe u. nimmt guten Glanz an.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 395Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei