FeedZinupfanne
NaturlehreBau-Lexikon 1881

Zinupfanne, k., s. Verzinnen des Blechs, Weißblech etc. Zinnsalz, n., frz. sel diétain, engl. tin-salt, ist Zinnchlorür, dient in der Zeugfärberei. Zinnschlich, m., s. d. Art. Schlich. Zinnseifenwerk, n., s. d. Art. Seifenwerk. Zinnsolution oder Zinnkomposition, f., frz. Composition d'étain, engl. dyers spirit, hat je nach dem Zweck, zu welchem man sie benutzen will, verschiedene Zusammensetzung; enthält meist außer Zinnchlorid noch salpetersaures Zinn. So wird z. B. für die Färberei die Scharlachkomposition dargestellt, indem man 3 Th. Salzfäure, 1 Th. Salpetersäure und 1 Th. Wasser mischt und dazu für jedes Pfund Säure 66 g. Zinn giebt. Die lanholzkomposition: 6—7 Raumth. Salzsäure, 1 Raumth. Salpetersäure und 1 Raumth. Waffer; auf jedes Pfund Säure 50 g. Zinn. Die zum Färben mit Quercitron benutzte Gelbkomposition enthält 3 Th. Salzsäure, 1 Th. Schwefelsäure, 1 Th. Wasser und auf jedes Pfund Säure 66 g. Zinn; s. auch Pinksalz. Zinnstein, m. (Miner.), frz. cassitérite, f. s. Zinn. Binnstock, m., Zinnstockwerk, n.,s. d. Art. Zinn. Zinntantalit, m. s. d. Art. Tantalit.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 517Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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