Zinupfanne, k., s. Verzinnen des Blechs, Weißblech etc. Zinnsalz, n., frz. sel diétain, engl. tin-salt, ist Zinnchlorür, dient in der Zeugfärberei. Zinnschlich, m., s. d. Art. Schlich. Zinnseifenwerk, n., s. d. Art. Seifenwerk. Zinnsolution oder Zinnkomposition, f., frz. Composition d'étain, engl. dyers spirit, hat je nach dem Zweck, zu welchem man sie benutzen will, verschiedene Zusammensetzung; enthält meist außer Zinnchlorid noch salpetersaures Zinn. So wird z. B. für die Färberei die Scharlachkomposition dargestellt, indem man 3 Th. Salzfäure, 1 Th. Salpetersäure und 1 Th. Wasser mischt und dazu für jedes Pfund Säure 66 g. Zinn giebt. Die lanholzkomposition: 6—7 Raumth. Salzsäure, 1 Raumth. Salpetersäure und 1 Raumth. Waffer; auf jedes Pfund Säure 50 g. Zinn. Die zum Färben mit Quercitron benutzte Gelbkomposition enthält 3 Th. Salzsäure, 1 Th. Schwefelsäure, 1 Th. Wasser und auf jedes Pfund Säure 66 g. Zinn; s. auch Pinksalz. Zinnstein, m. (Miner.), frz. cassitérite, f. s. Zinn. Binnstock, m., Zinnstockwerk, n.,s. d. Art. Zinn. Zinntantalit, m. s. d. Art. Tantalit.