Nickel, m. und n., franz. nickel, m. (Hütt.), nicht sehr verbreitetes Metall, kommt nur in Meteoreisen gediegen, häufig aber mit Arsenik, Schwefel und anderen Metallen vor. Bei Bereitung der Smalte aus Kobalterzen sammelt sich unter dem schmelzenden Glas eine metallische geschmolzene Masse, die Kobaltspeise, an, die namentlich aus Arseniknickel besteht. Aus ihr und dem Kupfernickel wird der N. gewonnen. Auch gewinnt man eine geringe Quantität N. aus Erzen, welche aus einem innigen Gemenge von 3,44% Kupferkies, 43,,%½ Schwefelkies u. 0,3 %/
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 435Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei