Pinne, k., im allgemeinen jedes scharfe, schwache und Lreite, aber spitz zulaufende, federfahnenartige Ende, bes. 1. (Schiffb.) breiter, bretartiger Zapsen, Scherzapfen, daher zufammenpinnen s. v. w. aneinander schẽren; Ruderpinne, s. v. w. Handgriff des Steuers.— 2.(Feldm.) Spitze, ca. 30 m. lange eiserne Stäbchen, nach denen gezählt wird, wie vielmal man die Meßkette fortsetzt. — 3.(Maschinenw.) der obere schwache Theil eines Krahnes. — 4. s. v. w. Finne (s. d.). — 5. s. unter Pinnplanke.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 548Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei