Pinnensäge, k. (Tischl.), feine Säge, womit die Zapfen, Pinnen, geschlitzt werden. Pifio od. Manin, m. (Bot.); so nennt man in Chile den Podocarpus nubigenus, Pinus chilina u. Saxogothea onspicua, Nadelholzbäume mit hübschem Nutzholz. Dinnplanke, Dammplanke, k. (Deichb.), so heißen Planken zu schneller Herstellung eines Nothdammes auf der Deichkappe, wenn das Wasser die Deichkappe zu übersteigen droht; eine solche pinne oder Aufküstung, Aufdeichung, besteht nämlich aus zwei Bretwänden, zwischen denen Lehm, Mist etc. eingestampft wird. Einnule, f., franz. (Feldm.), das Diopter. Minsel od. Bensel, m., franz. pinceau, m., engl. pencil. Dieselben sind je nach ihrem Gebrauch sehr verschieden. Die Maurer haben Annetzpinsel, Faustpinsel, Handpinsel, Quastpinsel etc., s. d. betr. Art. die Stubenmaler brauchen sehr manchfach gestaltete, runde, breite, schmale, kang⸗ u. kurzhärige, welche nach ihrer Verwendung oder auch nach l den dazu verwendeten Hären benannt sind. So hat man Dachspinsel, Schweinspinseletc. Zur Imitation (s. d.) der Hölzer sowie zur Vergoldung werden verschiedenartige gebraucht. Breite P. oder Stockfischschwänze werden bes. angewendet zum Anstreichen großer Flächen etc. Dinte, k., frz. pinte, f., lat. pinta, pinthara, Flüssigkeitsmaß in Frankreich, England, Böhmen etc.; in England Par. Kubik oll = 0,953 l.; in Böhmen ½ Eimer 1,09 L.; s. d. Art. Mäß.