Pinge, singe, pünge, k. (Bergb.), Vertiefung des Erdbodens, entstanden durch eingesunkene Berggebäude. 362. Der Nadelhölzer (Zapfenfrüchtler, Coniferae), unserer Kiefer nahe verwandt, der einen unten astlosen Stamm besitzt, welcher sich oben in eine schirmartige Krone ausbreitet. Er ist am Mittelmeer, bes. in Italien, heimisch u. sein Holz wird als Bau-u. Nutzholzverwendet. Seine nußartigen kleinen Früchte, frz. pignons, werden gegessen. Die P. war bei den Griechen dem Bacchus geweiht, daher dient der Pinienzapfen, frz. pigne, m., als Bekrönung des Thyrsusstabes; in der christlichen Kunst bedeuten vier silberne und ein goldener Pinienzapfen Christus und die vier Evangelisten; die Pinienzapfen an den Osterkerzen werden auf die fünf Wunden Christi gedeutet; s. Fig. 2862 sowie d. Art. Arabesken. Einion, 8., engl., Getriebe, Trilling. Dinit, m. (Miner.), Silikat von Eisenoxydul, Thonerde u. Talkerde, hat glatte, oft eingewachsene Krystalle, unebenen, kleinkörnigen Bruch, schwachen Fettglanz, ist gelblichgrau, bräunlich, äußerlich öfter durch Eisenocher roth gefärbt, ritzt kaum den Kalkspat, riecht angehaucht nach Thon. Vinksalz, v., Binnchlorid, Clorammonium, n. (Chem.), engl. pink-salt, wird dargestellt, indem man 2 Th. Zinnsalz in Wasser löst u. so lange Chlorgas durch diese Lösung leitet, bis alles Zinnchlorür in Chlorid verwandekt ist; die erhaltene Flüssigkeit gießt man zu einer heißen Lösung von Th. Salmiak in 2 Th. Wasser; der sich ausscheidende weiße krystallinische Niederschlag heißt P. u. dient wie die Zinnsolution hauptsächlich in der Zeugdruckerei als Beizmittel. Ein-Iock, s., engl. (Schloss.), Dornschloß, Schloß mit Rohrschlüssel.