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GeschichteBau-Lexikon 1881

Polygan, n., 1. (Geom.) s. v. w. Vieleck (s. d. u. d. Art. Figur), über die regulären P. insbesondere s. im Art. Regulär. — 2. (Kriegsb.) das einer Festung in ihrer Hauptanlage zu Grundeliegende Vieleck. Die ein-od. ausspringenden Winkel heißen Polygonwinkel, die Seiten Polygonseiten. Man unterscheidet das äußere und innere P.; s. übr. d. Art. Festungsbankunst u. Bastionärbefestigung. Poligonalbefestigung, k., s. Befestigungsmanier 2. In Fig. 2875 geben wir ein Beispiel der einfachsten, in dieser Weise aber nicht mehr brauchbaren P. LIOTHEK

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 562Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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