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Recht & StaatBau-Lexikon 1881

Polyeder, körperliches Vielech, Bielfach, n. (Geom.), frz. polyedre, m., engl. polyhedron, ein von mehr als vier ebenen Flächen begrenzter Körper. In der Geometrie werden gewöhnlich nur die Eulerschen P. betrachtet, d. h. Körper von der Beschaffenheit, daß, wenn man eine der Seitenflächen wegläßt, die übrigen ein einziges Netz von Figuren bilden, welche in ununterbrochenem Zusammenhange stehen. Ausgeschlossen sind daher Körper mit Hohlräumen, solche, welche sich selbst durchdringen re. Bei jedem Eulerschen P. ist die Zahl der Kanten um zwei kleiner, als die der Seitenflächen und Ecken zusammengenommen. Ueber reguläre P. s. d. Art. Regulär.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 3, S. 562Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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