rechtwinklig, adj., frz rectangulaire, so nennt man 1. jede ebene, geradlinige Figur mit einem oder mehreren rechten Winkeln. Unter denselben ist das rechtwinklige Dreieck die wichtigste; s. d. Art. Dreieck, Kathete, Hypotenuse, pythagoräischer Lehrsatz etc. Ferner s. d. Art. Rechteck, Quadrat etc. — 2. Zwei krumme Linien durchschneiden sich rechtwinklig, wenn die Tangenten in ihrem Durchschnittspunkt winkelrecht auf einander stehen. — 3. f. d. Art. Winkelrecht. Eechute, f., franz, Bonnet, Brustwehrkappe.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 25Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei