Schild, m. 1. frz. bouclier, écusson, écu, m., engl. shield, escutcheon, ital. scudo, lat. scutum. Der S., als Decke oder Schutz des Armes oder des ganzen Leibes, war bei den Alten von Holz, Weidengeflecht, starkem Leder, später von Metall; s. Hürde, Tartsche, elypeus, ancile, Amazonenschild re., bes.aber d. Art. Schild in M. M. a. W. Ueber die Formen der Wappenschilde, über die Theilungen, Tingirungen etc. s. d. Art. Heraldik u. Wappen. Alle vorzüglichen Figuren (vornehme) stellt man bei gespaltenen Schilden in die oberen Plätze, die übrigen nach ihrem Rang darunter. Bei einem zweimal getheilten S ist der mittlere Platz der vornehmste, bei einem einmal getheilten S. aber der Platz auf der rechten Seite. Mehr s. in M. M. a. W.— 2. Schutzwehr von Tannenbretern, äußerlich mit Tauwerk oder Blech überzogen, 1,% m. hoch, O,, m. breit, zum Schutz des Mineurs in den Gallerien. — 3. (Schiffb.) S. heißen am Schiff mehrere verzierte Theile, z. B. das an Hinter⸗ u. Vorderpflicht angebrachte Wappen des Eigenthümers, der Stadt, Provinz; am Hintertheil das Bild, welches den Namen des Schiffes anzeigt, mit den dazu gehörigen Verzierungen am Spiegel etc.; ferner heißt so der Bogen, s. Bogen E. 2. — 4. (Wasserb.) Seitenwand einer Arche.