Sodalith, m. (Miner.), ist eine Verbindung von kiesel1saurem Natron mit kieselsaurer Thonerde und Kochsalz; dieses Mineral, welches sich am Fuße des Vesuvs, in Norwegen, zu Rieden in Rheinpreußen etc. findet, krystallifirt tesseral, gewöhnlich in Rhomben-Dodekasdern, ist farblos, grün, blau, glasartig glänzend, Härte 5—6, spez. Gew. 2,3. Vor dem Löthrohr schmilzt es leicht zu einem Glas; „in Säuren, Salz⸗ oder Salpetersäure, ist es unter Kiesel⸗
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 217Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei