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AllerleiBau-Lexikon 1881

Sodarückstände, m. Pl., I. s. d. Art. Bausteine, künst⸗ „üliche. — 2. In dünnen Schichten gehen diese Rückstände sehr leicht in Gips über; solcher Gips kann großem Druck nicht, wohl aber dem Regen und Frost widerstehen, ist daher zu Fußwegen sehr gut. — 3. Als Unterlage für den Schotter und Knack auf Chausseen werden sie in das geebnete Steinbett festgestampft, mit Sand bedeckt und dann der Steinüberbau aufgebracht. — 4. Auch zum Piséebau (s. d.) verwendet man sie.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 217Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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