Piseemauern gespannt werden, wenn schwach und die Gewölbe mit regelmäßigen Widerlagern versehen sind. g) Das Ab-Piseewänden muß bei guter Witterung vor-Der Putzmörtel besteht aus 2 Th. Mauersand, 1 Th. Weißkalt und 3 Th. Lehm. aufträgt, macht man in die Pistewand die Wand bunt, damit der Mörtel besser völlig erreicht wird; wenn die Formen sehr glatt gehobelt werden, ist kaum Capia oder grabische pisee hat Zwischenlagen von Kalk⸗ und Kieselsteinen, die nach Fig. 2865 an den Außenseiten der Wand mit einander in Verbindung treten. Beim Abnehmen der Formen ist somit der Putz gleich mit fertig, auch eine Art Durchbindung durch den Kalk hergestellt, so daß solche Mauern den Putz nicht verlieren, auch nicht bersten können. Dergl. P. kann durch Frauen u. Kinder hergestellt wer-Eden. — P. unter Verwendung von WSodarückstäuden als Isolirschicht. Das Fundament wird 5 em. tief mit Sodaschlamm fest ausgeschlagen; zwischen die Breter bringt eine 5—8 em. hohe Schicht Sodarückandere Pisée; nach 14 Tagen hart. (Miner.), franz. pierre f. de pois, engl. Erbsenstein, theils feste, theils erdige Kalkmasse, Resten, zum Theil auch volithisch; s. d. II. (Hütt.), Schlackentrift. franz. (Min.), Pechstein. 2866. antikes Pissoir. Pissoirbecken, welche in sehr verschiedener Handel kommen, ist besonders das Urinalcloset von Kommerell (Bayerisches Musterregister Bd. I, Nr. 99) Fig. 2867 zu empfehlen für Pissoirs in Privathäusern, Bureaus re., indem der für gewöhnlich verschlossene Zustand desselben den üblen Geruch vom Raum abhält. Im allgemeinen ist dafür zu sorgen, daß Trichter, Rinnen etc. eines Pissoirs aus thunlichst glattem, womöglich für die im Urin enthaltenen Säuren unempfindlichem Material hergestellt werden. Pissoirs für Frauen werden am richtigsten so konstruirt, daß man über dem geneigten Fußboden einen Rost von dicht liegenden, nach oben zugeschärften od⸗ als übereckstehendes Quadrat profilirten Stäben anbringt. Eissote, f., franz., hölzerner Ablaufhahn, auch Ablaufröhre.