FeedSpeisekammer
Haus & KücheBau-Lexikon 1881

Speisekammer, k., Speisegaden, m., Speisegewölbe, n., frz. garde-manger, ménager, m., engl. pantry, larder (vergl. Gewölbe III.), Gemach zu Aufbewahrung von Speisen; liegt womöglich in der Nähe der Küche, darf nicht zu kalt und im Sommer nicht zu warm und muß vor den Sonnenstrahlen geschützt sein. Es wäre am zweckniäßigsten, die S. im Kellergeschoß anzulegen, wo aber nicht immer die nöthige, sehr lebhafte Ventilation erreicht werden kann. Man bringe sie daher lieber auf der Nord⸗ oder Ostseite des jedesmaligen Geschosses, zu dem sie gehört, an; die entweder sehr hoch oder sehr niedrig stehenden, an sich niedrigen Fenster sind, um Ungeziefer abzuhalten, mit Gaze oder engem Drahtgewebe zu versehen; s. Fliegenfenster⸗

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 229Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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