Speisesal, m., franz. Enacle, m., salle f. a manger, engl. dining-room, lat. coαnaculum. Derselbe liege nicht zu weit von der Küche, doch so, daß kein Geruch aus derselben eindringen kann; am besten ist es, die Porzellankammer u. das Büffet (s. d.), die man übrigens in einen Raum vereinigen kann, zwischen beide zu legen. Die Tafelbreite rechne man zu 1,½ —1,3 W., für jeden Speisenden 55—60 em. Tafellänge, für jeden Stuhl von der Tafelkante aus 55—60 emn. Tiefe, Bedienungsgänge an der Wand mindestens 90 em., zwischen den Tafeln mindestens 1,5em., also durchschnittlich für jeden Speisenden 1/%—10 Am.; dies sind die Minimalmäße. Vergl. auch d. Art. Sal, Kloster Trielinium.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 229Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei