Steinsetzer, Dammseher, m., s. v. w. Pflasterer; s. d. Art. Besetzschlägel, Pflaster etc. Sleinsprengen, s. d. Art. Sprengen. Die älteste Methode, das sog. Feuersetzen (s. d.), hat neben dem Nachtheil des starken Materialverbrauchs, des vielen Rauchs u. der mangelnden Möglichkeit, den Ort der Zerstörung genau zu bestimmen, doch auch viele Vortheile, z. B. die Vermeidung der starken Erschütterung. Daher ist man denn bemüht gewesen, jene Nachtheile zu mindern. Einer der ersten rationellen Versuche war der von Hugon, dessen Feuersetzmaschine, s. Fig. 3261, aus einem fahrbaren ofenähnlichen Kasten aa von Gußeisen besteht, der durch b mit Brennmaterial gefüllt wird. Die Flamme wird durch ein Gebläse angefacht. Als weitere Verbesserung dieser Vorrichtung empfiehlt sich folgende Steinsprengmaschine: Auf einem Wagen ist das Gebläse und ein eiförmiger, eiserner, mit Kohlen gefüllter Feuerbehälter angebracht. Am hinteren Ende des letzteren treibt das Gebläse Wind in die Glut, an othek Heidelberg DFC dem vorderen tritt durch ein kurzes Mundrohr, welches man nahe gegen den davor befindlichen Steinblock richtet, der heiße Luftstrahl aus. Zur Bedienung gehören zwei Arbeiter. Es erfolgt die Zersprengung des Gesteines binnen 5—30 Minuten, wozu je nach Größe u. Festigkeit nur 3.—5 l. harte Holzkohle verbrannt zu werden brauchen. teinstock, m. (Wasserb.), s. v. w. Steinbuhne.