Sterngewölbe, n., schottisch pend, ein analog dem Kreuzgewölbe aus Vurchschneidung mehrerer Tonnengewölbe entstehendes Gewölbe, s. Fig. 1898. Falsch ist es, das Kreuzgewölbe mit Zierrippen u. dadurch sternförmiger Reihung (Fig. 1906 IV), oder das Helmgewölbe mit Kappen (Fig. 1903 u. 1904) S. zu nennen, ebenso falsch aber, das S.über vierseitigem Raum (Fig. 1905) Muschelgewölbe zu nennen; s. d. Art. Gewölbe E. 7. 9. d. e.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 271Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei