FeedGewölbekappe
BaukunstBau-Lexikon 1881

Gewölbekappe, f. frz. chape, lunette, f., engl. sectroid, der Theil eines in ein anderes einschneidenden Tonnengewölbes, welcher, durch die Stirnmauer und 2 Grade begrenzt, in 2 Spitzen am Widerlager anfängt, s. BB in Fig. 1888 u. 1890, CCin Fig. 1889 u. 1891. Man unterscheidetzunächst Kreuzkappen, Stichkappen, Spitzkappen u. Ohren, s. im Art. Gewölbe; sodann aber auch 1. gerade Kappen, die in allen ihren Fitt. 1909. Längendurchschnitten horizontal sind, Fig. 1909; 2 eeee gerade Kappen, welche stechen, entweder aufwärts, Fig. 1910. Fig. 1911. Fig. 1910, od. abwärts, Fig. 1911; 3. busige Kappen, deren Anfangs⸗ und Scheitelpunkt in einer wägrechten Linie liegen, Fig. 1912; 4. busige Kappen, welche stechen, Fig. 1913 und 1914; 5. sphärische Kappen sind busige Kappen, welche nach dem Scheitel zu so viel Steigung haben, daß die Gratkante verschwindet und die Form des Gewölbes selbst also sich der eines böhmischen

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 2, S. 453Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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