Gewölbekappe, f. frz. chape, lunette, f., engl. sectroid, der Theil eines in ein anderes einschneidenden Tonnengewölbes, welcher, durch die Stirnmauer und 2 Grade begrenzt, in 2 Spitzen am Widerlager anfängt, s. BB in Fig. 1888 u. 1890, CCin Fig. 1889 u. 1891. Man unterscheidetzunächst Kreuzkappen, Stichkappen, Spitzkappen u. Ohren, s. im Art. Gewölbe; sodann aber auch 1. gerade Kappen, die in allen ihren Fitt. 1909. Längendurchschnitten horizontal sind, Fig. 1909; 2 eeee gerade Kappen, welche stechen, entweder aufwärts, Fig. 1910. Fig. 1911. Fig. 1910, od. abwärts, Fig. 1911; 3. busige Kappen, deren Anfangs⸗ und Scheitelpunkt in einer wägrechten Linie liegen, Fig. 1912; 4. busige Kappen, welche stechen, Fig. 1913 und 1914; 5. sphärische Kappen sind busige Kappen, welche nach dem Scheitel zu so viel Steigung haben, daß die Gratkante verschwindet und die Form des Gewölbes selbst also sich der eines böhmischen