Stert, Steert, Sterz, Schwanz, In., Wendeholz, n., franz. queue, f., engl. bail, bei einer Windmühle der lange, starke Baum, der von der Hinterseite, Stertseite, aus weit hervorragt; dient zur Drehung der Mühle oder Haube. Bei der Sterzmühle od. Bockwindmühle (s. d.) liegt er fast wägrecht zwischen den Fugbalken über dem Sattel. Bei holländischen Windmühlen verbolzt und verstrebt man ihn mit den Schwertbalken (s. d. u. Schwert) mittels vier Schwertern Und dreht mittels desselben nur die Haube. stetig, adj. (Math.), so nennt man die Funktion einer Veränderlichen X, wenn sie sich um eine unendliche kleine Größe ändert, sobald die veränderliche Größe * eine unendlich kleine Aenderung erhält.
Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 272Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei