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Handwerk & GewerbeBau-Lexikon 1881

Thran, m., frz. huile f. de poisson, engl. train-oil, blubber, im Handel vorkommendes flüssiges Fett von Seethieren; man gewinnt ihn einfach durch Auskochung der Organe dieser Thiere mit Wasser oder durch Auspressen. Der Walfischthran, frz. huile de baleine, engl. wale-oil, kommt von verschiedenen walartigen Säugethieren, dem Potwal, dem Finnfisch, dem Narwal etc.; der Robbeuthran, frz. huile de chien de mer, engl. dogfish-oil, vom Walroß und den verschiedenen Seehundarten. Der Fischthrau, Heringsthran, wird durch Auskochen der Heringe mit Wasser gewonnen. Der Leberthran stammt aus den Lebern der Stockfische. Alle diese Te bestehen der Hauptsache nach aus ölsaurem u. palmitinsaurem Lipyloxyd, gemengt mit IOTHEK kleinen Mengen flüchtiger Feusäuren, Gallertbestandtheile re. Im Leberthran befindet sich auch Jod.

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 339Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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