FeedThüre wieder zu schließen. e) Englischer T.
BaukunstBau-Lexikon 1881

Thüre wieder zu schließen. e) Englischer T., Fig. 3350 u. 3351. Das Band a, welches auf das Gewände festgeschraubt wird, enthält in der untern Drehhülse beine sehr starke gewundene Feder, welche der Umdrehung des Obertheils mit dem Lappen d widerstrebt; dieser Lappen gleitet mittels eines Rädchens auf dem Flügel (auf einer Unterlagsplatte). sie Wirkung bedarf keiner Erklärung. d4) Patentirte Thünd der von Richard Hentze in Leipzig, s. Fig. 3352 —3355. ig. 3352 giebt die obere Ansicht eines eisernen Gehäuses, 18 bei Nr. 1. 27 em. lang, 25 cm. breit, 7 em. tief, bei r. 2. 15 cm. lang, 14 cm. breit, 4 em. tief, bei Nr. 3. 4em. lang, 13 em. breit, 4 em. tief, bei Nr. 4. 10 em. ang, 11 em. breit, 4 em. tief ist, und mit einer Messingdder Eisenplatte geschlossen wird; a sind die Hebel, durch velche die Federn b in Bewegung gesetzt werden. Diese Bewegung erfolgt, wenn die Rolle f durch Drehung des Armes e, der mit den unteren Thürzapfen verbunden ist, gegen einen der Hebel gedrückt wird; der Zapfen seinerseits Fig. 3852, Patentirte Thürfeder, System Hentze in Leipzig. ist an einem Messingschuh oder eisernen Winkel befestigt, welcher die Thürecke aufnimmt; in der Figur ist der Schuh mit dem einen der Hebel in einer um etwa 45° gedrehten Lage der Thüre dargestellt. Das Gehäuse wird mit Oel gefüllt und genügt die einmalige Füllung selbst für eine Reihe von Jahren. Die anderen Figuren geben die beiden nek Heidelberg LDOFC Theile des für das obere Ende der Thür bestimmten Bandes. Die Abbildungen sind hinreichend verständlich, um nähere Erläuterungen entbehren zu können; es mag nur darauf aufmerksam gemacht werden, daß durch die Beweglichkeit Fig. 3355. Patentirte Thürfeder, System Hentze in Leipzig. des Zapfen I, welche mittels des Hebels mu. der Schraube merzielt wird, das Einhängen der Thüre sehr bequem gemacht ist. Im Fall die Thür etwas schief steht, kann durch die nach Fig. 3353 u. 3354 mögliche Verschiebung des Zapfenlagers der Fehler korrigirt werden. Außer den Bändern für Thüren, die nach beiden Seiten aufschlagen, liefert der Erfinder auch Bänder mit analoger Einrichtung für Thüren mit blosem Rechts-oder Linksaufgang. Die Federkraft kann durch Abheben od. Zusetzen von einzelnen Hülfsfedern regulirt werden. Die Thüren gehen leicht u. Ungezwungen, und können nicht heftig zugeworfen werden, also güch nicht lärmen. Beim Oeffnen der Thür so weit, daß der Drehwinkel um ein Geringes 90 überschreitet, bleibt die Thür ohne Stoß oder Hakenbefeftigung stehen. Diese deutscheWindfangthürfeder hatsichinnerhalbweniger Jahre nicht nur in ganz Deutschland eingebürgert, sondern auch die englischen Fabrikate verdrängt. — 5. Das bei allen bisherigen Ten heftige Zuschlagen der Thüre verhindert der zneumatische Chürzuschlaghinderer (Deutsches R.⸗P. Nr. 15839. Reinh. E. Kobligh), während die damit verbundene Zuwerfeseder ein selbstthätiges und absolut geräuschloses LBERG O Umiversitätsbibliot Zugehen bewirkt, wobei sonst gut gangbare Thüren durch ein auf Wunsch mitgeliefertes Federschließblech stets in das Schloß einfallen. Bei Benutzung einer Thüre, die mit dem vollständigen Apparat versehen ist, wird daher jedes Zuklinken oder Festhalten des zugehenden Flügels unnütz. Derselbe fällt von selbst undzwar geräuschlos ins Schloß. Man schraube zuerst den Federkasten à (Fig. 3356) an der oberen Thürbekleidung u. zwar bei Nr. I. 12 cm., Nr. II. 10 m., Nr. III. S em. von dem Drehpunkt der Thür bis Mitte Federkasten gerechnet, entfernt an, öffne dann die

Illustrirtes Bau-Lexikon. Praktisches Hülfs- und Nachschlagebuch im Gebiete des Hoch- und Flachbaues, Land- und Wasserbaues, Mühlen- und Bergbaues, der Schiffs- und KriegsbaukunstHrsg. von Oscar Mothes, 4. Aufl., Leipzig und Berlin: Otto Spamer 1881–1884 · Bd. 4, S. 345Scan: Universitätsbibliothek Heidelberg · gemeinfrei

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