Transom, s., engl., überhaupt Querholz, Querbalken, besond. 1. Fensterkreuz, Querstab, steinerner Weitstab in einem Fenster, Kämpfer (s. d.) bei einer Thüre oder einem Bogenfenster. Steinerne Querstäbe kamen in England an Wohnhäusern schon in dem early english style, an Thürmen im decorated style, an Kirchenstenstern aber erst im perpendienlar style vor; in Frankreich scheinen sie schon zu Ende des 12. Jahrh. an Kirchen angewendet worden zu sein, z. B. an S. Jaques zu Dieppe, an den Kathedralen zu Abbeville, Coutances, der Abtei Mortmain und an S. Pierre zu Caën. — 2. (Schiffb.) Heckbalken, s. d. Art. Balken. Aransporentmalerei,f. Man spannt schwaches Baumwollengewebe so straff wie möglich auf Rahmen, bestreicht es an der einen Seite mit Stärkekleister, an der andern mit Oel, und setzt dann mit Oelfarben die Lokaltöne von der einen Seite in Anstrich auf, wührend man von der andern Seite in durchsichtigen Lackfarben oder auch in Wasserfarben, sog. Cransparensfarben, srz ouleurs trausparentes, engl. transparent pigments, die Modulationstöne aufträgt; zu L. eignen sich nur Farben, die aus vegetabilischen oder animalischen Substanzen gewonnen wurden; mineralische Farben jedoch verarbeiten sich nicht gut mit Wasser u. verbleichen gern; man kann mit Wasserfarben namentlich auch auf schwaches Papier od. Gewebe trausparent malen; s. übrigens d. Art. Illumination 4., Glasmalerei, Farbe, Lasurfarbe, Saftfarbe etc.